„Eine blutig-gute Zeit“: „The Boys“-Star sorgt jetzt im Kino für brachiale Action

In Kürze startet mit „Mortal Kombat 2“ eine Action-Fortsetzung, die schon letztes Jahr hätte in den Kinos laufen sollen. Wurde auch Zeit, die ersten Reaktionen klingen mehr als begeistert.

Apr 30, 2026 - 17:00
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„Eine blutig-gute Zeit“: „The Boys“-Star sorgt jetzt im Kino für brachiale Action
(Bildquelle: IMAGO / Cinema Publishers Collection)

In Kürze startet mit „Mortal Kombat 2“ eine Action-Fortsetzung, die schon letztes Jahr hätte in den Kinos laufen sollen. Wurde auch Zeit, die ersten Reaktionen klingen mehr als begeistert.

Zuletzt sorgte „Mortal Kombat 2“ hierzulande unter Fans für eine gewisse Ernüchterung: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) hatte der Videospielverfilmung überraschend eine Altersfreigabe ab 16 Jahren erteilt. Dabei hatte der erste Teil von 2021 keine Jugendfreigabe.

Zumindest ist bekannt, dass der Film von Regisseur Simon McQuoid mit einer Laufzeit von knapp 116 Minuten völlig ungeschnitten in den Kinos gezeigt wird. Außerdem: Auch die erste Verfilmung von 1995, die mittlerweile einen Kultstatus genießt, hat ungeschnitten einen FSK-16-Siegel. Über Amazon erhaltet ihr ihn auf Blu-ray.

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die in der Fortsetzung stärker in den Mittelpunkt gerückten Fantasy-Elemente und die kaum menschlich wirkenden Charaktere wie etwa Baraka (CJ. Bloomfield) mit ausschlaggebend für die niedrigere Altersfreigabe gewesen sein könnten. Der Trailer deutet zumindest an, dass die Action und die Zweikämpfe nicht minder brutal ausfallen werden:

» Video ansehen: Mortal Kombat 2 - Trailer 2 Deutsch

„Für die Kämpfe allein lohnt sich schon das Ticket“: Die ersten Stimmen zu „Mortal Kombat 2“ sind eindeutig

Dieses Mal geht es für die Verteidiger*innen der Earthrealm ins richtige Mortal-Kombat-Turnier. Die Recken des brutalen Outworld-Herrschers Shao Khan sollen den Sieg erringen, um die Erde zu unterwerfen. Ausgerechnet auf den Schultern des in Hollywood abgeschriebenen Action-Haudegen Johnny Cage (Karl Urban) ruht jetzt die letzte Hoffnung von Lord Raiden (Tadanobu Asano).

Just hat Warner Bros. ein Fan-Screening zum buchstäblich fetzigen Actionkracher in Los Angeles veranstaltet. Die ersten Reaktionen haben nicht lange auf sich warten lassen:

Zitat:
„‚Mortal Kombat 2‘ ist in jeglicher Hinsicht eine deutliche Verbesserung gegenüber Teil 1 – bessere Kämpfe, coolere Kostüme und härtere Fatalities. Es ist alles noch immer ziemlich kitschig, aber verdammt, auch eine blutig-gute Zeit. ‚Mortal Kombat 2‘ ist unglaublich unterhaltsam und die bislang vorlagengetreuteste Adaption.“

Zitat:
„‚Mortal Kombat 2‘ ist der Film, den wir schon beim ersten Mal hätten bekommen sollen. Er wirkt selbstbewusster und steht wie ganz selbstverständlich zu seinen Videospiel-Wurzeln. Es ist ein unterhaltsames, rasantes und absurdes Blutbad mit fantastischer Action. Kitana ist das Herz des Films. Kano ist zum Brüllen komisch.“

Zitat:
„Es fehlte nur noch ein VHS-Filter bei ‚Mortal Kombat 2‘. Wirkt wie aus 1995. Verdammt blutig. Für die Kämpfe allein lohnt sich schon das Ticket, wobei einer ganz besonders herausragt. Es ist ein Big-Budget-B-Movie, das nicht versucht, mehr zu sein. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was man sich noch mehr von einem ‚Mortal Kombat‘-Film wünschen könnte.“

Zitat:
„Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich zutiefst beeindruckt wurde. Der Film hat nicht nur meine Erwartungen erfüllt, er hat sie übertroffen. Kein Vergleich zum ersten Teil: Die Fortsetzung hat deutlich aus den Fehlern des Vorgängers gelernt und diese auf ganzer Linie korrigiert.“

Zitat:
„‚Mortal Kombat 2‘ ist ein Hammer-Film. Trifft den Stil des Videospiels, hat zahlreiche Momente, die das Publikum ausflippen lassen werden und eine fesselnde Handlung – all das ist hier zu finden. Am meisten haben mich die Geschichte von Johnny Cage und Kitana beeindruckt.“

Hierzulande startet „Mortal Kombat 2“ am 7. Mai 2026 in den Kinos und wird damit nach dem Willen von Warner Bros. die Sommersaison des Kinojahres einläuten. Bleibt nur die Hoffnung, dass die Fans, auf die der Film zählt, nicht allzu viel Gewicht auf die Altersfreigabe legen.