Fürstin Charlène + Fürst Albert: Charlène und Albert brechen für wichtige Mission in Richtung Grönland auf

Es waren emotionale Szenen, die sich an Bord der "Commandant Charcot" abspielten: Fürstin Charlène und Fürst Albert reisten nach Grönland, um des verstorbenen Forschers Jean-Baptiste Charcot zu gedenken. Das monegassische Ehepaar würdigte den Kommandanten mit einer stillen Geste. 

Jul 8, 2026 - 11:17
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Fürstin Charlène + Fürst Albert: Charlène und Albert brechen für wichtige Mission in Richtung Grönland auf

Es waren emotionale Szenen, die sich an Bord der "Commandant Charcot" abspielten: Fürstin Charlène und Fürst Albert reisten nach Grönland, um des verstorbenen Forschers Jean-Baptiste Charcot zu gedenken. Das monegassische Ehepaar würdigte den Kommandanten mit einer stillen Geste. 

Noch vor wenigen Tagen strahlten Fürst Albert, 68, und Fürstin Charlène, 48, mit Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella, beide 11, bei der Einweihung eines neuen Themenbereichs im Europa-Park Rust um die Wette. Nur etwas über eine Woche später steht für das Fürstenpaar eine Reise an, die mit Freude wenig zu tun hat: Albert und Charlène sind nach Island gereist und dort an Bord eines Schiffes gegangen, das sie in Richtung Grönland brachte. 

Fürst Albert und Fürstin Charlène würdigen verstorbenen Forscher

Auf den Fotos, die die französische "Point de Vue" am 7. Juli 2026 veröffentlichte, sind Charlène und Albert in türkisfarbenen Jacken mit Kapuzen zu sehen. Die beiden stehen mitten im Wind an Bord des Schiffes "Commandant Charcot", das neben dem Ehepaar auch den ehemaligen Präsidenten Islands, Ólafur Ragnar Grímsson, den Generaldirektor des Ozeanographischen Instituts von Monaco, Robert Calcagno, und Anne Manipoud-Charcot, die Urenkelin des Kommandanten Jean-Baptiste Charcot, an Bord hatte. 

Fürst Albert und Fürstin Charlène nahmen ihre Reise nach Island und Grönland zum Anlass, um den verstorbenen Forscher und seine Arbeit zu würdigen. Das Schiff, das nach Charcot benannt wurde, brachte die Gruppe von Island aus in Richtung Grönland. Eine Aufnahme zeigt die Fürstin, die mit ernster Miene auf das Meer hinausblickt. Andere Bilder halten die Momente fest, in denen Charlène und Albert in Erinnerung an Charcot jeweils eine weiße Rose ins Meer werfen. 

Besonders Albert hat eine enge Beziehung zur Geschichte von Charcot (†)

Jean-Baptiste Charcot war ein französischer Wissenschaftler und Mediziner, der Anfang des 20. Jahrhunderts mehrere Forschungsreisen unternahm, darunter auch zwei Reisen in die Antarktis. Im September 1936 geriet er mit dem Schiff "Pourquoi Pas?" vor Island in einen schweren Sturm. Das Forschungsschiff lief auf einen Felsen auf und sank. Insgesamt waren 41 Männer an Bord, von denen nur der Steuermann überlebte. Charcot verstarb im Alter von 69 Jahren. 

Obwohl der gebürtige Franzose vor beinah 100 Jahren verstarb, wirken sein Leben und seine Arbeit bis heute nach. Besonders der monegassische Fürst verbindet mit Charcot auch einen Teil seiner eigenen Familiengeschichte: Alberts Ururgroßvater Albert I. von Monaco war zeit seines Lebens sehr an der Natur der Pole interessiert. Sein Interesse ging sogar so weit, dass er Charcots zweite Arktisexpedition finanziell unterstütze. 

Calcagno, der Generaldirektor des Ozeanographischen Instituts von Monaco – das die Fahrt von Albert und Charlène im Juli 2026 organisierte – erklärte laut "Point de Vue": "90 Jahre später sind wir hier mit ihren direkten Nachkommen versammelt: Fürst Albert II. von Monaco und Anne Manipoud-Charcot. Ich glaube, Fürst Albert I. und Kommandant Charcot wären tief bewegt gewesen zu sehen, dass ihre Freundschaft bis heute fortbesteht und die Werte, die sie teilten, uns weiterhin leiten." 

Verwendete Quelle: pointdevue.fr