Jetzt gratis bei YouTube streamen: Dieser DEFA-Film begeisterte Zuschauer weit über die DDR hinaus
Dieses DEFA-Märchen begeisterte nicht nur Millionen in der DDR – es schaffte sogar den Sprung bis nach Japan und Vietnam.

Dieses DEFA-Märchen begeisterte nicht nur Millionen in der DDR – es schaffte sogar den Sprung bis nach Japan und Vietnam.
„Sechse kommen durch die Welt“ gehört zu den beliebtesten Märchenfilmen der DEFA und entwickelte sich weit über die Grenzen der DDR hinaus zu einem Überraschungserfolg. Der 1972 erschienene Film von Regisseur Rainer Simon basiert lose auf dem Grimm-Märchen „Sechse kommen durch die ganze Welt“, erzählt die Geschichte aber mit viel Witz, Gesellschaftskritik und fantasievollen Ideen neu.
Nach seiner Premiere in der DDR lief der Film nicht nur in der Bundesrepublik und weiteren europäischen Ländern, sondern wurde später sogar in Japan und Vietnam gezeigt – ein außergewöhnlicher internationaler Erfolg für eine DEFA-Produktion. Den Film könnt ihr kostenlos auf Youtube streamen.
Für DDR-Kinder gehören nicht nur die DEFA-Filme unmittelbar zur persönlichen Vergangenheit. In Erinnerungen könnt ihr auch im Video der familie.de-Kolleginnen schwelgen.
» Video ansehen: Wenn du in der DDR Kind warst, weißt du Bescheid
Darum geht es in „Sechse kommen durch die Welt“
Im Mittelpunkt steht ein Soldat (Jiří Menzel), der nach dem Ende eines Krieges mit einer ungerechten Belohnung abgespeist wird und sich gegen einen selbstherrlichen König (Jürgen Holtz) stellt. Auf seiner Reise schließt er sich mit außergewöhnlich begabten Gefährten zusammen – darunter ein übermenschlich starker Mann (Günter Schubert), ein blitzschneller Läufer (Friedo Solter), ein treffsicherer Jäger (Jürgen Gosch) und ein Fiedler (Christian Grashof), dessen Musik jeden zum Tanzen zwingt. Gemeinsam stellen sie sich den Prüfungen des Königs.
Was macht den Film sehenswert?
Gerade diese Mischung aus klassischem Märchen, fantasievoller Inszenierung und kluger Gesellschaftssatire macht „Sechse kommen durch die Welt“ bis heute besonders. Gedreht wurde unter anderem auf Schloss Moritzburg und an weiteren historischen Schauplätzen, die dem Film seine märchenhafte Atmosphäre verleihen. Dass die Geschichte auch Jahrzehnte später noch begeistert und sogar Zuschauer*innen in Fernost erreichte, zeigt, wie zeitlos die Botschaft des Films ist.

