Königin Noor von Jordanien: Verzweifelt bittet sie um die Freilassung ihres Sohnes Hamzah

Wie viel Schmerz hält ein Mutterherz aus? Seit April 2021 verfolgt Königin Noor machtlos, wie das Leben ihres Sohnes Prinz Hamzah hinter Palastmauern verblasst. Nachdem Raketen den Himmel über Jordanien streiften, nimmt sie den Kampf erneut auf.

Mär 10, 2026 - 20:36
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Königin Noor von Jordanien: Verzweifelt bittet sie um die Freilassung ihres Sohnes Hamzah

Wie viel Schmerz hält ein Mutterherz aus? Seit April 2021 verfolgt Königin Noor machtlos, wie das Leben ihres Sohnes Prinz Hamzah hinter Palastmauern verblasst. Nachdem Raketen den Himmel über Jordanien streiften, nimmt sie den Kampf erneut auf.

Für die Öffentlichkeit ist Prinz Hamzah, 45, ein ehemaliger Thronfolger und eine politische Figur. Für Königin Noor von Jordanien, 74, ist er in erster Linie ihr "geliebter Sohn". Sein Leben in jahrelanger Isolation ist für sie nicht nur ein politisches Drama, sondern eine persönliche Prüfung, die für jede Mutter kaum zu ertragen wäre.

Königin Noor fürchtet um die Sicherheit ihres Sohnes

Schon im Jahr 2023 verlieh sie ihrem Schmerz über die anhaltende Ungewissheit und die soziale Isolation ihres Sohnes seit Frühjahr 2021 öffentlich Ausdruck. Mit schmerzerfüllten Worten schrieb sie auf der Plattform X: "Es ist nun das dritte Jahr der willkürlichen, grausamen und illegalen Haft unseres geliebten Sohnes Hamzah in Jordanien."

Nun hat sich die Situation dramatisch zugespitzt: Während Raketenangriffe die Region rund um Jordanien in Angst versetzen, gilt Noors erste Sorge der Sicherheit ihres Kindes. In einem Moment extremer Anspannung wandte sie sich am 28. Februar 2026 erneut an die Öffentlichkeit: "Es ist an der Zeit, dass Jordaniens Königshaus Prinz Hamzah und alle anderen Unschuldigen aus ihrer sechsjährigen willkürlichen Haft entlässt, um sich während dieses Krieges zu schützen."

Zur Erinnerung: Im April 2021 wurde der ehemalige Kronprinz Hamzah festgenommen, da er angeblich in eine Verschwörung zur Destabilisierung Jordaniens verwickelt gewesen sei. Danach wurde er unter Hausarrest gestellt, durfte das Haus nicht verlassen, mit niemandem kommunizieren, und hatte keinen Zugang zu Telefon oder Internet.

Der tiefe Fall eines Prinzen

Königin Noors aktueller Post ist der verzweifelte Appell einer Mutter, die befürchtet, dass ihr Sohn in seinem Hausarrest nun einem größeren Konflikt ausgeliefert sein könnte. Ihr Schmerz wird durch die Erinnerung an die glanzvollen Zeiten Hamzahs nur noch verstärkt. Sie sieht in ihm den Harvard-Absolventen und den Vater von sieben Kindern, dessen Leben im April 2021 plötzlich zum Stillstand kam. Besonders tragisch ist der Gedanke an Hamzahs jüngstes Kind, das erst im Februar 2022 geboren wurde.

Es ist eine Zerreißprobe zwischen der Treue zur Krone und der bedingungslosen Liebe zu ihrem eigenen Kind. Noor musste miterleben, wie Hamzah in einem Moment tiefer Resignation im April 2022 erklärte, seinen royalen Titel abzulegen, da seine persönlichen Überzeugungen und die Werte, die ihm sein Vater König Hussein, †63, vermittelt habe, nicht mehr mit der Ausrichtung der jordanischen Institutionen übereinstimmen würden.

Trotz der Entschuldigung, die Prinz Hamzah im März 2022 in einem Brief an seinen Halbbruder König Abdullah, 64, und das jordanische Volk richtete, blieb die Situation unverändert. Für seine Mutter Königin Noor bleibt seither nur das Warten und die leise Hoffnung, dass sich eines Tages doch noch ein Weg zurück in die Freiheit öffnet.

Verwendete Quelle: x.com