Neuer Netflix-Film erobert die Streaming-Welt im Sturm – obwohl er erst auf der schwarzen Liste stand
Die neue Netflix-RomCom begeistert weltweit das Publikum – dabei galt das Drehbuch jahrelang als schwer verfilmbar und landete auf Hollywoods Black List.

Die neue Netflix-RomCom begeistert weltweit das Publikum – dabei galt das Drehbuch jahrelang als schwer verfilmbar und landete auf Hollywoods Black List.
Netflix hat den nächsten Überraschungshit gelandet. „Voicemails for Isabelle“ entwickelt sich derzeit zur erfolgreichsten Streaming-Filmproduktion der Plattform weltweit – obwohl das Projekt lange Zeit als problematischer Kandidat in Hollywood galt.
Denn das Drehbuch der romantischen Tragikomödie stand ursprünglich auf der berühmten Black List der unverfilmten Skripte, wie Variety Australia berichtet.
Vom Problemprojekt zum Streaming-Erfolg
Geschrieben und inszeniert wurde „Voicemails for Isabelle“ von Leah McKendrick, die im Film auch selbst eine kleine Rolle übernimmt. In den Hauptrollen sind Zoey Deutch als Jill und Nick Robinson als Wes zu sehen.
Die Geschichte folgt einer Frau, die nach dem Tod ihrer Schwester weiterhin deren alte Telefonnummer anruft und Sprachnachrichten hinterlässt. Was sie nicht weiß: Die Nummer wurde längst neu vergeben – und ein fremder Mann hört ihre emotionalen Nachrichten mit.
Nach einem zunächst eher ruhigen Start gewann der Film vor allem am zweiten Wochenende massiv an Aufmerksamkeit und ist inzwischen laut Berichten der meistgesehene Film auf Netflix weltweit.
» Video ansehen: Voicemails for Isabelle - Trailer Deutsch
Jahrelang auf der Hollywood-Black-List
Besonders bemerkenswert ist die Vorgeschichte des Projekts. Das Drehbuch zu „Voicemails for Isabelle“ landete bereits 2019 auf der sogenannten Black List.
Dabei handelt es sich nicht um eine Liste schlechter Skripte. Vielmehr werden dort Drehbücher gesammelt, die in Hollywood viel Aufmerksamkeit erhalten, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht produziert werden. Oft gelten diese Stoffe als zu riskant oder schwer umsetzbar.
McKendrick erklärte gegenüber Deadline, sie habe selbst nicht erwartet, auf dieser Liste zu landen. Sie habe sich lange eher als Schauspielerin und Sängerin verstanden, die schreibt – nicht als klassische Drehbuchautorin.
Sehr persönlicher Stoff
Die Regisseurin betonte außerdem, wie eng der Film mit ihrem eigenen Leben verbunden sei. Sie habe das Drehbuch „direkt aus dem Herzen“ geschrieben und darin viel von sich selbst und ihrer Schwester verarbeitet.
Gerade deshalb habe sie das Projekt nie loslassen können. Es sei die erste romantische Komödie gewesen, die sie geschrieben habe und zugleich das erste Drehbuch, das sie als Spielfilm verkaufen konnte.
Im Laufe der Entwicklung wurden offenbar mehrere Änderungen vorgenommen, unter anderem beim Setting und der Besetzung, bevor Netflix das Projekt schließlich realisierte. Der Erfolg zeigt nun, dass sich das Risiko ausgezahlt hat.

