Oscar-Nominierungen 2026: Dieser Horrorfilm ist ein klarer Favorit und Deutschland leider nicht dabei
2026 werden die 98. Academy Awards verliehen. Alle Oscar-Nominierungen, welche Stars und Filme dabei sind und wann die Verleihung stattfindet, erfahrt ihr hier.

2026 werden die 98. Academy Awards verliehen. Alle Oscar-Nominierungen, welche Stars und Filme dabei sind und wann die Verleihung stattfindet, erfahrt ihr hier.
Bald stehen wieder die Oscarverleihungen an. In diesem Jahr werden die Academy Awards bereits zum 98. Mal vergeben. Dabei hat vor allem ein Horrorfilm angesichts seiner Rekord-Nominierung besonders gute Chancen auf eine Auszeichnung. Der deutsche Beitrag ist hingegen nicht mehr im Rennen.
Wir liefern euch die nominierten Filme und Stars in allen Kategorien im Überblick. Wann finden die Oscars 2026 statt?
Alle Oscar-Nominierungen 2026: Das sind die Filme und Stars in 24 Kategorien
Für die 98. Academy Awards werden Preise in 24 Kategorien verliehen, darunter erstmals eine neue Auszeichnung für das Beste Casting („Achievement in Casting“). Der Horrorfilm „Blood & Sinners“ hat mit satten 16 Nominierungen einen neuen Rekord aufgestellt und daher besonders hohe Chancen auf einen oder gleich mehrere Oscar-Auszeichnungen 2026.
Nachfolgend haben wir für euch eine Liste aller nominierten Filme und Künstler*innen zur Übersicht. Unter den jeweiligen Verlinkungen findet ihr die Trailer und weitere Infos zu den Filmen.
Wie die Oscarwahl zum Besten Film funktioniert, erklärt unser Video:
» Video ansehen: So wird bei den Oscars der Beste Film gewählt!
Bester Film
- „Bugonia“
- „F1“
- „Frankenstein“
- „Hamnet“
- „Marty Supreme“
- „One Battle After Another“
- „The Secret Agent“
- „Sentimental Value“
- „Blood & Sinners“
- „Train Dreams“
Beste Hauptdarstellerin
- Jessie Buckley in „Hamnet"
- Rose Byrne in „If I Had Legs I'd Kick You“
- Kate Hudson in „Song Sung Blue“
- Renate Reinsve in „Sentimental Value“
- Emma Stone in "Bugonia“
Bester Hauptdarsteller
- Timothée Chalamet in „Marty Supreme“
- Leonardo DiCaprio in „One Battle After Another“
- Ethan Hawke in „Blue Moon“
- Michael B. Jordan in „Blood & Sinners“
- Wagner Moura in „The Secret Agent“
Beste Nebendarstellerin
- Elle Fanning in „Sentimental Value“
- Inga Ibsdotter Lilleaas in „Sentimental Value“
- Amy Madigan in „Weapons“
- Wunmi Mosaku in „Blood & Sinners“
- Teyana Taylor in „One Battle After Another“
Bester Nebendarsteller
- Benicio Del Toro in „One Battle After Another“
- Jacob Elordi in „Frankenstein“
- Delroy Lindo in „Blood & Sinners“
- Sean Penn in „One Battle After Another“
- Stellan Skarsgård in „Sentimental Value“
Beste Regie
- Chloé Zhao für „Hamnet“
- Josh Safdie für „Marty Supreme"
- Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
- Joachim Trier für „Sentimental Value“
- Ryan Coogler für „Blood & Sinners“
Bester Animationsfilm
- „Arco“
- „Elio“
- „KPop Demon Hunters“
- „Little Amélie or the Character of Rain“
- „Zoomania 2“
Bester internationaler Film
- Brasilien: „The Secret Agent“
- Frankreich: „It Was Just an Accident“
- Norwegen: „Sentimental Value“
- Spanien: „Sirât“
- Tunesien: „Die Stimme von Hind Rajab“
Bester Dokumentarfilm
- „The Alabama Solution“
- „Come See Me in the Good Light“
- „Cutting Through Rocks“
- „Mr. Nobody Against Putin“
- „The Perfect Neighbor“
Bester Dokumentar-Kurzfilm
- „All Empty Rooms“
- „Armed Only with a Camera: The Life and Death of Brent Renaud“
- „Children No More: Were and Are Gone“
- „The Devil is Busy“
- „Perfectly a Strangeness“
Bester Kurzfilm
- „Butcher's Stain“
- „Jane Austen's Period Drama“
- „A Friend of Dorothy“
- „The Singers“
- „Two People Exchanging Saliva“
Bester animierter Kurzfilm
- „Butterfly“
- „Forevergreen“
- „The Girl Who Cried Pearls“
- „Retirement Plan“
- „The Three Sisters“
Beste Kamera
- „Frankenstein“
- „Marty Supreme“
- „One Battle After Another“
- „Blood & Sinners“
- „Train Dreams“
Bester Schnitt
- „F1“: Stephen Mirrione
- „Marty Supreme“: Ronald Bronstein and Josh Safdie
- „One Battle After Another“: Andy Jurgensen
- „Sentimental Value“: Olivier Bugge
- „Blood & Sinners“: Michael P. Shawver
Beste Filmmusik
- „Bugonia“: Jerskin Fendrix
- „Frankenstein“: Alexandre Desplat
- „Hamnet“: Max Richter
- „One Battle After Another“: Jonny Greenwood
- „Blood & Sinners“: Ludwig Göransson
Bester Song
- „Dear Me“ aus „Diane Warren: Relentless“
- „Golden“ aus „KPop Demon Hunters“
- „I Lied to You“ aus „Blood & Sinners“
- „Sweet Dreams Of Joy“ aus „Viva Verdi!“
- „Train Dreams“ aus „Train Dreams“
Bestes Kostümdesign
- „Avatar: Fire and Ash“: Deborah L. Scott
- „Frankenstein“: Kate Hawley
- „Hamnet“: Malgosia Turzanska
- „Marty Supreme“: Miyako Bellizzi
- „Blood & Sinners“: Ruth E. Carter
Bestes Make-up und Hairstyling
- „Frankenstein“
- „Kokuho“
- „Blood & Sinners“
- „The Smashing Machine“
- „The Ugly Stepsister“
Beste visuelle Effekte
- „Avatar: Fire and Ash“
- „F1“
- „Jurassic World: Die Wiedergeburt“
- „The Lost Bus“
- „Blood & Sinners“
Bester Ton
- „F1“
- „Frankenstein“
- „One Battle After Another“
- „Blood & Sinners“
- „Sirāt“
Bestes Szenenbild
- „Frankenstein“
- „Hamnet“
- „Marty Supreme“
- „One Battle After Another“
- „Blood & Sinners“
Bestes Originaldrehbuch
- „Blue Moon“: Robert Kaplow
- „It Was Just an Accident“: Jafar Panahi
- „Marty Supreme“: Ronald Bronstein und Josh Safdie
- „Sentimental Value“: Joachim Trier und Eskil Vogt
- „Blood & Sinners“: Ryan Coogler
Bestes adaptiertes Drehbuch
- „Bugonia“: Will Tracy
- „Frankenstein“: Guillermo Del Toro
- „Hamnet“: Maggie O'Farrell und Chloé Zhao
- „One Battle After Another“: Paul Thomas Anderson
- „Train Dreams“: Clint Bentley und Greg Kwedar
Bestes Casting
- „Hamnet“: Nina Gold
- „Marty Supreme“: Jennifer Venditti
- „One Battle After Another“: Cassandra Kulukundis
- „The Secret Agent“: Gabriel Domingues
- „Blood & Sinners“: Francine Maisler
Wann ist die Oscarverleihung 2026?
Die diesjährigen Oscars werden am Sonntag, den 15. März 2026, in Los Angeles stattfinden. Wie bereits im Vorjahr wird Conan O’Brien die Moderation der Preisverleihung übernehmen. In Deutschland läuft die Übertragung wahrscheinlich erneut live im TV bei ProSieben – aufgrund der Zeitverschiebung in der Nacht auf den 16. März.
Bis zur diesjährigen Verleihung solltet ihr die Oscar-Gewinner vom letzten Jahr sehen, wie zum Beispiel den Besten Film 2025 (im Stream bei WOW, auch als Prime Video Channel):
Dieser Film war die deutsche Oscar-Hoffnung 2026
» Video ansehen: In die Sonne schauen - Trailer Deutsch
Als deutscher Beitrag für den besten internationalen Spielfilm ging Mascha Schilinskis Drama „In die Sonne schauen“ ins Rennen, das es zwar auf die Shortlist schaffte, am Ende aber keine Chance auf eine Nominierung hatte. „In die Sonne schauen“ erzählt über einen Zeitraum von 100 Jahren und vier Generationen hinweg eine Geschichte von transgenerationalen Traumata.

