Paris Hilton: Schule ihres Kindheitstraumas muss schließen
It-Girl Paris Hilton hat einen wichtigen Sieg errungen: Dem Internat, dem sie schwerste Misshandlungen in ihrer Kindheit vorwirft, wurde vom Staat Utah die Lizenz entzogen.
It-Girl Paris Hilton hat einen wichtigen Sieg errungen: Dem Internat, dem sie schwerste Misshandlungen in ihrer Kindheit vorwirft, wurde vom Staat Utah die Lizenz entzogen.
Tränen bei DJane Paris Hilton, 45: Die Provo Canyon School in Springville, Utah, muss schließen. Seit vielen Jahren schon führt die Hotelerbin eine Kampagne an, welche der Schule schwerwiegende Vorwürfe macht. Sie selbst verbrachte hier Ende der Neunziger Jahre ein Schuljahr und spricht bis heute offen über die grausame Zeit in der Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder, die sie schwer traumatisiert habe.
Paris Hilton erhebt schwere Vorwürfe gegen Provo Canyo School
Am Montag, 6. Juli 2026, entzog der Senat dem Internat seine Lizenz. In der Begründung des Staates Utah, aus der "Page Six" zitiert, heißt es: "Die Bereitstellung angemessener Gesundheits- und Sicherheitsdienstleistungen für die Kunden wurde versäumt." Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates verhängten bereits im Mai vorübergehende Beschränkungen für die Schule, da das Personal einem schwer verletzten Schüler keine sofortige medizinische Hilfe zukommen ließ.
"Seit über fünfzig Jahren berichten Kinder von Missbrauch, Vernachlässigung und Traumata", sagte Paris Hilton in einer am Dienstag, 7. Juli 2026, veröffentlichten Erklärung. "Heute hat der Staat bestätigt, was die Betroffenen schon immer wussten: Die Provo Canyon School hat die ihr anvertrauten Kinder im Stich gelassen."
Grausamer Umgang mit Schutzbefohlenen
Während ihrer zahlreichen öffentlichen Auftritte betonte Hilton immer wieder, wie sehr ihr das Jahr an der Provo Canyon School zugesetzt habe. Mitarbeiter:innen hätten sie geschlagen, ihr beim Duschen zugesehen, ihr unbekannte Pillen verabreicht und sie ohne Kleidung in Einzelhaft gesperrt. Auch vor dem Kongress in Utah sprach sie bei einer Anhörung.
Mit einem emotionalen Posting feiert Paris Hilton, die mittlerweile selbst zwei Kinder hat, die Entscheidung des Senats: "Es gibt keine Worte dafür, wie es sich anfühlt, die Person zu werden, die man als Kind so dringend gebraucht hätte. Wenn ich zurückreisen und diesem kleinen Mädchen sagen könnte, dass sie eines Tages andere Kinder davor bewahren würde, das durchmachen zu müssen, was sie selbst erlebt hat, würde sie es nicht glauben."
Utah nimmt in den Vereinigten Staaten von Amerika eine besondere Position ein. Eine Reihe privater Institutionen betreiben hier Wohnheime für Kinder mit Verhaltensproblemen. Kommerz statt Kindheit? Dieses Modell hat viele Jahre große Gewinne versprochen, schadete den betroffenen Kindern und Jugendlichen jedoch in vielen Fällen immens. Für Paris Hilton und all die anderen Kinder wird der 6. Juli 2026 für immer ein Tag des Sieges sein.
Verwendete Quellen: instagram.com, pagesix.com

