Primetime
Thriller mit Robert Pattinson basierend auf einer US-Reality-TV, die Selbstjustiz als Acker betrachtet
Thriller mit Robert Pattinson basierend auf einer US-Reality-TV, die Selbstjustiz als Acker betrachtet
Handlung und Hintergrund
Im Jahr 2006 will der amerikanische TV-Journalist Chris Hansen (Robert Pattinson) Fernsehgeschichte schreiben. Gemeinsam mit seinem Team richtet er ein unscheinbares Haus als Falle ein. Erwachsene Männer, die glauben, dort Minderjährige für sexuelle Treffen vorzufinden, werden mit versteckten Kameras gefilmt und anschließend direkt konfrontiert. Kurz darauf greift die Polizei ein. Aus dieser Mischung aus investigativem Journalismus und Reality-TV entsteht das Format „To Catch a Predator“, das ein Millionenpublikum fesselt.
Doch je erfolgreicher die Sendung wird, desto stärker geraten Hansens Methoden unter Druck. Der Film zeigt nicht nur die Jagd auf Täter, sondern auch die moralischen Grauzonen des Projekts: Wo endet Aufklärung, wo beginnt mediale Selbstinszenierung?
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„Primetime“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart
„Primetime“ basiert auf der realen NBC-Sendung „To Catch a Predator“, die ab 2004 im Nachrichtenmagazin „Dateline NBC“ lief. Das Format löste in den USA eine hitzige Debatte über Internetsicherheit, Medienverantwortung und Selbstjustiz aus. Regisseur Lance Oppenheim inszeniert die Geschichte als Thriller, der weniger an Sensation interessiert ist als an den Folgen medialer Macht. Produziert wird der Film vom Studio A24, das für anspruchsvolles Autorenkino mit Auszeichnungen steht.
Robert Pattinson („The Batman“) verkörpert Chris Hansen und fungiert zugleich als Produzent. Seine Darstellung gilt schon jetzt als Oscarkandidat. Merritt Wever („Unbelievable“) bringt emotionale Tiefe in die Rolle einer kritischen Mitstreiterin, während Skyler Gisondo („Licorice Pizza“) den inneren Konflikt der jüngeren Generation im Team spiegelt.
Ein deutscher Kinostart von „Primetime“ ist noch nicht bekannt. Auch eine FSK-Freigabe liegt bislang nicht vor, aufgrund der Thematik ist jedoch mit einer höheren Altersfreigabe zu rechnen.

