Queen Victoria: Queen Victoria setzte DIESEN entscheidenden Hochzeitstrend

Die Tatsache, dass wir Hochzeiten mit der Farbe Weiß verbinden, ist kein Zufall. Eine britische Königin brach 1840 mit allen Konventionen – und setzte damit einen Trend, der bis heute anhält.

Feb 4, 2026 - 18:50
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Queen Victoria: Queen Victoria setzte DIESEN entscheidenden Hochzeitstrend

Die Tatsache, dass wir Hochzeiten mit der Farbe Weiß verbinden, ist kein Zufall. Eine britische Königin brach 1840 mit allen Konventionen – und setzte damit einen Trend, der bis heute anhält.

Weißer Schleier, weißes Kleid: Für viele Bräute ist die Farbwahl an ihrem großen Tag heutzutage selbstverständlich. Was allerdings kaum jemand weiß: Diese Tradition hat royale Ursprünge. Eine berühmte Braut aus dem englischen Königshaus hat mit ihrer Hochzeitsrobe nicht nur ihrem Bräutigam den Kopf verdreht, sondern gleich die ganze Modewelt verändert. Die Rede ist von keiner geringeren als Queen Victoria, †81.

Queen Victoria: Mit ihrem Hochzeitslook revolutionierte sie die Modewelt

Tatsächlich ist die Tradition des weißen Hochzeitskleides noch gar nicht so alt, wie man vielleicht denken würde. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Weiß bei Hochzeiten noch alles andere als üblich. Königliche Bräute heirateten in kräftigen Farben wie Rot, Blau oder Gold. Weiße Kleider waren zu dieser Zeit vor allem jungen Frauen vorbehalten, die am Hof vorgestellt wurden. 

Als Queen Victoria am 10. Februar 1840 Prince Albert, †42, das Jawort gab, entschied sie sich bewusst gegen höfische Traditionen. Statt prunkvoller Farben trug sie ein cremefarbenes Brautkleid aus Seidensatin, verziert mit feiner Honiton-Spitze an Hals und Ärmeln. 

Ds Hochzeitskleid von Queen Victoria.
Ds Hochzeitskleid von Queen Victoria.
© MIGUEL MEDINA/AFP

Die betonte Taille, der ausladende Reifenrock und die zarten Spitzen von Victorias Brautkleid gelten bis heute als Vorbild für das klassische, westliche Brautkleid. 

Heute klassischer Brautlook, damals ein Symbol für Reichtum

Bis das weiße Brautkleid auch im Bürgertum ankam, vergingen jedoch noch Jahrzehnte. Viele Frauen heirateten schlicht in ihrem schönsten Kleid. Weiße Stoffe galten im 19. Jahrhundert als eher unpraktisch, da sie sich kaum reinigen ließen. Gerade deswegen stellte die Farbe damals ein Symbol für Reichtum dar. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg, als Mode günstiger und Hochzeiten opulenter wurden, setzte sich das weiße Kleid schließlich endgültig durch. Mit der wachsenden Popularität wandelte sich auch die Bedeutung der Farbe: Weiß stand plötzlich für Reinheit und Unschuld – und wurde zum ultimativen Hochzeitslook.