„Wahrer Held“: Olivia Wilde verdankt ihrem „Cowboys & Aliens“-Co-Star ihr Leben

Nicht alle Dreharbeiten laufen wie am Schnürchen. Am Set von „Cowboys & Aliens“ verlor Olivia Wilde beinahe ihr Leben.

Jul 8, 2026 - 10:05
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„Wahrer Held“: Olivia Wilde verdankt ihrem „Cowboys & Aliens“-Co-Star ihr Leben
(Bildquelle: Mary EvansxAF ArchivexUniversal Pictures / IMAGO)

Nicht alle Dreharbeiten laufen wie am Schnürchen. Am Set von „Cowboys & Aliens“ verlor Olivia Wilde beinahe ihr Leben.

Unfälle am Set sind im Showbiz mittlerweile keine Seltenheit mehr. Während manche realen Unfälle es sogar in den Final Cut schaffen, spielen sich die meisten Vorkommnisse eher hinter den Kulissen ab. So auch im Fall von Olivia Wilde.

Die „The Invite“-Schauspielerin verrät im Podcast Armchair Expert, dass sie nicht nur gute Erinnerungen an ihre Zeit am Set von Jon Favreaus Western-Actionfilm hatte. Wäre einer ihrer Co-Stars nicht beherzt eingeschritten, hätte die Schauspielerin vermutlich ihr Leben verloren.

Olivia Wilde wäre beinahe von Pferden zertrampelt worden

Neben Olivia Wilde konnte „Cowboys & Aliens“ auch mit weiteren, großen Namen wie Harrison Ford, Daniel Craig und Walton Goggins auffahren. Letzterer ist im Verlauf der Dreharbeiten zu einer wichtigen Person in Olivia Wildes Leben geworden. Denn der „Fallout“-Star rettete die 42-Jährige vor dem Tod, wie die Schauspielerin erzählt:

Zitat:
„Walt Goggins hat mir bei dem Film das Leben gerettet. Echt wahr. Ich hatte einen schweren Reitunfall, und er hat mich gerettet. Ich, Daniel Craig, Harrison Ford und ich galoppierten im vollen Sprint durch die Wüste, mit 40 Pferden im Schlepptau. Es war, als würden wir den Angriff gegen die Aliens oder so anführen.“

In der Action-Szene sollte ein Pferd über einen „großen Graben“ springen und die Schauspielerin in dramatischer Art und Weise abwerfen. Allerdings lief hier fast gar nichts nach Plan. Das Pferd sprang – und Wilde fiel auf „die verrückteste Art“ vom Pferd. Sie schlug mit dem Kopf und dem Rücken auf und als wäre das noch nicht genug, fiel sie auf die andere Seite einer Art Erdwall... wo sie die galoppierenden Pferde nicht sehen konnten:

Zitat:
„Ich erinnere mich, dass ich mein Ohr an den Boden hielt und es hörte, es klang wie Donner, als kämen die Geräusche auf mich zu. Und ich dachte – es klingt so dramatisch –, aber ich dachte: Das geht schnell."

Western-Filme sind wieder im Kommen. Doch das war nicht immer so. Wir haben uns im Folgenden mit der Frage, warum das Genre für lange Zeit tot war, beschäftigt:

» Video ansehen: Warum ist der Western im Kino tot?

Walton Goggins ist Olivia Wildes Lebensretter

Olivia Wilde sah also regelrecht ihr eigenes Leben an sich vorbeiziehen. Allerdings rechnete sie nicht mit dem Mut und der Entschlossenheit von Walton Goggins. Denn der beschloss kurzerhand, sein Pferd vor die Schauspielerin querzustellen und nahm es somit auf sich, dass alle Pferde in ihn hineinritten. Der „Don't Worry Darling“-Star erinnert sich an die Reaktionen der Crew-Mitglieder:

Zitat:
„Die Leute um uns herum hielten ihn für verrückt, aber er schützte mich am Boden. Deshalb verdanke ich ihm mein Leben. Es ist unglaublich. Er ist ein wahrer Held.“

Sowohl Walton Goggins als auch sein Pferd wurden anscheinend im Laufe des Unfalls nicht verletzt. Allerdings betonte Wilde in ihrem Interview auch, was für ein großartiger Reiter Goggins sei, sodass er mit der Situation spielend leicht klargekommen war. In einem Podcast (via Reddit) verriet der Schauspieler erst vor Kurzem, dass er gemeinsam mit seinem Sohn über einen Monat zu Pferd durch die Monoglei gezogen sei – gemeinsam mit einheimischen Yak-Hirten.

Für „Cowboys & Aliens“ ging Olivia Wilde also bis an ihre Grenzen. Ob sich das gelohnt hat, bleibt zu bezweifeln. Denn laut „Box Office Mojo“ nahm Favreaus Western-Action bei einem Budget von 160 Millionen US-Dollar nur 175 Millionen Dollar ein und erwies sich somit als riesiger Flop.