Was kommt nach „Die Odyssee“? Christopher Nolan hat nur vor einem Genre Angst

Mit „Die Odyssee“ wagte sich Christopher Nolan jetzt erstmals ins Fantasy-Genre. Doch in eine Filmsparte wird sich der Regisseur wohl nie vorwagen.

Aug 5, 2026 - 17:30
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Was kommt nach „Die Odyssee“? Christopher Nolan hat nur vor einem Genre Angst
(Bildquelle: IMAGO / ZUMA Press Wire / Billy Bennight)

Mit „Die Odyssee“ wagte sich Christopher Nolan jetzt erstmals ins Fantasy-Genre. Doch in eine Filmsparte wird sich der Regisseur wohl nie vorwagen.

Christopher Nolan hat im Laufe seiner Regiekarriere bereits viele unterschiedliche Filmgenres bedient: Sci-Fi, Drama, Thriller, Krimi, Kriegsfilm, Action, Superheld*innen und nun mit „Die Odyssee“ auch Fantasy.

Um ein Genre macht er aber bewusst einen Bogen: romantische Komödien. Und das nicht einmal, weil er sie nicht mögen würde. Bei einem Auftritt in der US-Talkshow „The Tonight Show“ erklärte der Regisseur im Gespräch mit Moderator Jimmy Fallon, dass er vielmehr regelrecht Angst vor dem Genre habe.

Nachdem Fallon scherzhaft die Möglichkeit einer von Nolan inszenierten Romantikkomödie angesprochen hatte, antwortete der Oscar-Preisträger:

Zitat:
„Ich glaube, eine romantische Komödie zu machen, wäre unglaublich schwierig. Ich sehe solche Filme sehr gern. Aber nein, ich denke, Komödie ... Menschen, die Komödien inszenieren, Menschen, die Komödien machen, leisten meiner Meinung nach eine der schwierigsten Arbeiten überhaupt, weil sie Menschen auf diese Weise zum Lachen bringen müssen.“

Im Sci-Fi-Genre kennt sich Nolan hingegen bestens aus – und hat sogar einen Lieblingsfilm:

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Darum sind romantische Komödien für Christopher Nolan ein Risiko

Nolan fuhr fort:

Zitat:
„Vor allem wegen des Risikos, das sie eingehen. Wenn man einen Film macht ... wenn ich Menschen einen Film zeige und sie auf manche Stellen vielleicht nicht reagieren, denke ich mir: ‚Ach, sie verstehen es einfach nicht. Egal.‘ Bei einer Komödie kann man sich dahinter nicht verstecken.“

Gerade deshalb wäre er nach eigenen Worten „entsetzt“, selbst eine romantische Komödie inszenieren zu müssen.

Zum Glück hatte Nolan keine (zu große) Angst vor den aufwendigen Dreharbeiten zu „Die Odyssee“. In der Late-Night-Show berichtete er, dass die Verfilmung von Homers berühmtem Epos in sechs Ländern innerhalb von mehr als 90 Drehtagen entstand. An der Produktion waren Tausende Menschen beteiligt. Außerdem kam eine 60 Fuß (rund 18 Meter) große animatronische Puppe zum Einsatz.

Der Aufwand scheint sich ausgezahlt zu haben. „Die Odyssee“ steht aktuell bei weltweiten Einnahmen von 322 Millionen US-Dollar. Damit befindet er sich derzeit auf Platz 12 der erfolgreichsten Filme des Jahres (via Box Office Mojo) und das Fantasy-Epos dürfte in dieser Liste in den kommenden Wochen noch einige Plätze nach oben klettern.