Kein „Deadpool 4“: Ryan Reynolds enthüllt MCU-Zukunft von Marvel-Fanliebling
Er ist seit Jahren einer der beliebtesten Marvel-Helden – und doch hält Ryan Reynolds jetzt eine Enttäuschung für Deadpool-Fans bereit.

Er ist seit Jahren einer der beliebtesten Marvel-Helden – und doch hält Ryan Reynolds jetzt eine Enttäuschung für Deadpool-Fans bereit.
Nach „Avengers: Endgame“ spielten im Marvel Cinematic Universe (MCU) lediglich zwei Filme mehr als eine Milliarde US-Dollar ein: „Spider-Man: No Way Home“ und zuletzt „Deadpool & Wolverine“. Trotz dieses großen Erfolgs erklärte Deadpool-Darsteller Ryan Reynolds die Solo-Auftritte des Söldners mit dem losen Mundwerk jetzt für beendet.
In einem Interview mit „Sunday Today“ (via Variety) gewährte Reynolds einen Einblick in seine Pläne für die Zukunft des Marvel-Antihelden, die mit einer entsprechend großen Änderung daherkommen. Der Schauspieler erklärte, dass Deadpool künftig aller Voraussicht nach nicht mehr als Hauptfigur im Mittelpunkt von MCU-Filmen stehen werde, womit auch ein potenzieller „Deadpool 4“ vom Tisch ist:
Zitat:
„Ich habe schon ein bisschen etwas geschrieben, aber ich glaube nicht, dass ich ihn jemals wieder ins Zentrum stellen werde. Er ist eine Nebenfigur. Er ist jemand, der in einer Gruppe großartig ist.“
Für unser „Deadpool & Wolverine“-Interview mussten die beiden Freunde Ryan Reynolds und Hugh Jackman ihre Rollen tauschen – und das Ergebnis ist immer noch verdammt unterhaltsam:
» Video ansehen: Deadpool & Wolverine: Das vertauschte Interview
Darum funktioniert Deadpool laut Ryan Reynolds nur als Außenseiter
In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Spekulationen darüber, ob Reynolds bereits einen geheimen Auftritt als Deadpool im kommenden Film „Avengers: Doomsday“ haben könnte. Diese Gerüchte spielte der Schauspieler jedoch herunter. Bereits im Dezember 2024 hatte er im Gespräch mit The Hollywood Reporter betont, dass er sich zwar Begegnungen mit den Avengers oder den X-Men wünsche, Deadpool aber nicht dauerhaft Teil eines dieser Teams werden sollte:
Zitat:
„Wenn er eines von beidem wird, sind wir am Ende. Deadpool funktioniert so gut, wenn er zusammen mit den X-Men und den Avengers auftritt, aber er muss immer ein Außenseiter bleiben. Sein größter Traum ist es, akzeptiert und geschätzt zu werden. Aber er kann nicht akzeptiert werden. Sein Mechanismus, Scham durch Humor abzulenken, funktioniert nur, wenn er damit seine vielen Unzulänglichkeiten überdeckt. Wenn und falls er ein Avenger oder ein X-Man wird, sind wir am Ende seiner Reise.“
Auch hinsichtlich eines möglichen vierten Solo-Films äußerte sich Reynolds skeptisch. Er begründete das damals damit, dass das erzählerische Konzept sich zu sehr wiederholen könnte:
Zitat:
„Deadpool ins Zentrum zu stellen, funktioniert am besten, wenn man ihm alles wegnimmt und ihn mit dem Rücken zur Wand stellt. Das kann ich nicht noch einmal machen. Ein viertes Mal fühlt sich ein wenig nach Wiederholung und Redundanz an. Das bedeutet nicht, dass der Spaß verloren geht. Es gibt immer noch eine Entwicklung für Deadpool, die erfüllend und kraftvoll ist.“
Seinen offiziellen Einstieg ins MCU hatte Reynolds' Version der Figur erst im Jahr 2024 eben mit „Deadpool and Wolverine“. Der Film spielte weltweit rund 1,3 Milliarden US-Dollar ein und wurde damit zum erfolgreichsten Film mit einem R-Rating der Geschichte; in Deutschland entspricht diese US-Altersfreigabe meist FSK 18 oder gar 16. Die ersten beiden Teile der Deadpool-Reihe erschienen 2016 und 2018 und erreichten jeweils Einnahmen von etwa 780 Millionen US-Dollar weltweit.
Dem MCU würde entsprechend reichlich finanzielles Potenzial entgehen, wenn sie Reynolds' Plan folgen und tatsächlich keine Deadpool-Solofilme mehr auf die Leinwand bringen. Das letzte Wort könnte hier also eventuell noch nicht gesprochen sein...

