Im Spiegel meiner Mutter

Drama mit Corinna Harfouch als Archäologin, dessen berufliche Karriere und private Ereignisse im großen Kontrast zueinander stehen.

Apr 24, 2026 - 11:05
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Im Spiegel meiner Mutter

Drama mit Corinna Harfouch als Archäologin, dessen berufliche Karriere und private Ereignisse im großen Kontrast zueinander stehen.

Handlung und Hintergrund

Die renommierte Archäologin Ursula Scheuner (Corinna Harfouch) steht an einem Wendepunkt ihres Lebens. Während einer Ausgrabung im Moor macht sie eine spektakuläre Entdeckung – zeitgleich stirbt ihre Mutter Hildegard (Hildegard Schmahl). Der private Verlust und der berufliche Erfolg geraten aus dem Gleichgewicht, als Ursula plötzlich unter Verdacht gerät, in den Tod der Mutter verwickelt zu sein. Alte Konflikte brechen auf, Erinnerungen drängen an die Oberfläche.

Zusätzliche Unruhe stiftet Ursulas Assistentin Mel (Carla Juri). Sie scheint mehr über Ursulas Vergangenheit zu wissen, als sie zugibt, und konfrontiert ihre Vorgesetzte mit verdrängten Wahrheiten. Unterstützt und zugleich kritisch begleitet wird Ursula von Sylvia Blockmann (Nina Kunzendorf). Schritt für Schritt gerät die Archäologin in ein labiles Geflecht aus Erinnerungen, Schuldfragen und Illusionen, in dem sich Gegenwart und Vergangenheit kaum noch trennen lassen.

„Im Spiegel meiner Mutter“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart

Regisseurin und Drehbuchautorin Jutta Brückner erzählt in „Im Spiegel meiner Mutter“ ein psychologisch dichtes Drama über Mutter-Tochter-Beziehungen, weibliche Selbstbilder und die Macht der Erinnerung. Die Moorlandschaft dient dabei nicht nur als Schauplatz archäologischer Arbeit, sondern als starkes Symbol für das Verborgene und Verdrängte.

In der Hauptrolle ist Corinna Harfouch („Sterben“) als fragile wie entschlossene Ursula Scheuner zu sehen. Carla Juri („Paula“) verleiht der geheimnisvollen Mel eine ambivalente Präsenz. Nina Kunzendorf („Phoenix“) ergänzt das Ensemble als analytische Gegenspielerin. Weitere Rollen übernehmen unter anderem Samuel Finzi („Unfamiliar“) und Franz Hartwig („Der Pass“), die dem vielschichtigen Figurenensemble zusätzliche Tiefe geben.

„Im Spiegel meiner Mutter“ startet am 20. August 2026 in den deutschen Kinos. Eine FSK-Freigabe liegt derzeit noch nicht vor. Aufgrund der ernsten Themen und psychologischen Spannung ist jedoch mit einer Freigabe ab 12 oder 16 Jahren zu rechnen.