„Nicht so viel Spaß gemacht“: „Harry Potter“-Star packt über Schattenseiten der Fantasy-Filme aus
„Harry Potter“ handelt von einer Welt der Zauberei – doch nicht alles am Set war magisch, wie ein Star der Filme jetzt enthüllte.
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„Harry Potter“ handelt von einer Welt der Zauberei – doch nicht alles am Set war magisch, wie ein Star der Filme jetzt enthüllte.
Die „Harry Potter“-Filme handeln nicht nur von Magie, sondern auch die Inszenierung der Filme verzaubert – damals wie heute. Doch während die Zuschauer*innen in eine faszinierende Welt eintauchen, sah die Realität am Set oft ganz anders aus.
Lucius-Malfoy-Darsteller Jason Isaacs brach nun die Illusion der Magie, die wir als Publikum auf der großen Leinwand und auf unseren Bildschirmen sehen. In der BBC-Sendung „The One Show“ sprach er kürzlich über seine Erfahrungen am Set der Fantasy-Reihe, in der er in sechs der acht Filme den Vater von Draco Malfoy (Tom Felton) spielte. Isaacs gab dabei zu, dass das Drehen dieser aufwendigen Produktionen nicht immer ein Vergnügen war (via Variety):
„Es ist eine schreckliche Beichte, aber es hat nicht so viel Spaß gemacht, sie zu drehen. Es ist ziemlich langweilig, große Spezialeffektfilme zu drehen.“
Dieses Geständnis ist durchaus verständlich: Zwar wurden viele Szenen an echten Drehorten und mit aufwendigen Requisiten gedreht, doch ein großer Teil der Produktion fand auch vor Greenscreens statt und war stark von Spezialeffekten geprägt.
Für die „Harry Potter“-Serie von HBO wurde nun offenbar ein Darsteller für die Rolle des Hogwarts-Schulleiters Albus Dumbledore gecastet. Mehr dazu im folgenden Video.
Jason Isaacs schätzt das Erbe von „Harry Potter“
Auch wenn Isaacs nicht immer Freude an den Dreharbeiten hatte, schätzt er das fertige Werk und die anhaltende Bedeutung für Fans. Aus eigener Erfahrung berichtete er Folgendes:
„Ich treffe Menschen, deren Leben durch diese Geschichten verändert wurden und sehe, wie sie sie immer noch lesen und es mit ihren Kindern teilen. Manche sagen sogar, dass diese Geschichten ihr Leben gerettet haben – und ich glaube ihnen. Irgendetwas ist passiert, wer weiß warum, als all diese Zutaten zusammenkamen und das Soufflé aufging – es entstand eine weltweite Welle der Liebe und ein Gefühl der Zugehörigkeit.“
Doch nicht nur Fans werden immer noch sentimental, wenn es um „Harry Potter“ geht, sondern auch Isaacs selbst:
„Obwohl ich in den Filmen mitgespielt habe, kommen mir jedes Mal die Tränen, wenn ich mit Patenkindern oder Nichten und Neffen die [Studio-Tour] besuche und plötzlich in der Großen Halle stehe. Es ist unglaublich bewegend und überwältigend. In diesen Geschichten ist etwas Magisches passiert.“
In der „Harry Potter“-Serie werden wir zukünftig einen neuen Darsteller als Lucius Malfoy sehen, was allerdings nicht heißt, dass Isaacs nicht in einer anderen Rolle zurückkehren könnte. Vor wenigen Wochen fragte ihn Deadline (via GamesRadar) , wie es um seine Beteiligung an der Serie aussieht, woraufhin er gewitzt antwortete: „Ich hoffe, sie bringen mich als Hermine zurück. Ich habe ihnen mein Vorsprechen-Video geschickt, aber ich warte noch auf Rückmeldung. Aber sie haben meine Nummer.“