Prinzessin Ingrid Alexandra: Ihr Militärdienst endet – und ihre nahe Zukunft scheint ungewiss

Bald ist Schluss: Prinzessin Ingrid Alexandra wird Anfang April 2025 ihre letzten Tage beim norwegischen Militär absolvieren – zumindest vorerst. Danach steht der Tochter von Prinz Haakon die Welt offen.

Mär 20, 2025 - 17:17
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Prinzessin Ingrid Alexandra: Ihr Militärdienst endet – und ihre nahe Zukunft scheint ungewiss

Bald ist Schluss: Prinzessin Ingrid Alexandra wird Anfang April 2025 ihre letzten Tage beim norwegischen Militär absolvieren – zumindest vorerst. Danach steht der Tochter von Prinz Haakon die Welt offen.

Langsam, aber sicher rückt sie immer mehr ins royale Rampenlicht: Prinzessin Ingrid Alexandra, 21, wird – in hoffentlich ferner Zukunft – das Oberhaupt der norwegischen Monarchie sein. Bis es soweit ist, soll das älteste Kind von Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit, beide 51, genug Zeit haben, um seinen eigenen Weg in die Welt zu finden. Nachdem Ingrid Alexandra ihren Militärdienst von ursprünglichen zwölf auf 15 Monate verlängert hatte, kommt nun auch dieser Abschnitt bald zu einem Ende. 

Ihre Zeit beim Militär soll der zukünftigen Kronprinzessin wichtige Grundlagen vermitteln, auf denen sie ihr Wissen aufbauen kann – schließlich muss die heute 21-Jährige irgendwann einmal Norwegen in die Zukunft führen. Während ihrer Zeit im Lager sprach Ingrid Alexandra in den höchsten Tönen von ihrer Ausbildung und lobte besonders das Zusammengehörigkeitsgefühl mit ihren Kamerad:innen. Von denen wird die Prinzessin bald Abschied nehmen müssen, wie Guri Varpe, die Leiterin der Kommunikationsabteilung des Palasts, am 18. März 2025 gegenüber dem Norsk rikskringkasting (kurz: NRK) bestätigte. 

Ist Prinzessin Ingrid Alexandra nach erster Ausbildung "in der Schwebe"?

Haakon wird am 2. April "das Pionierbataillon im Skjold-Lager in Målselv inspizieren", schrieb der norwegische Rundfunk und ergänzt: "Dies geschieht nach Angaben des Palastes im Zusammenhang mit dem Abschluss der Dienstzeit von Prinzessin Ingrid Alexandra in der ersten Dienstklasse." Wann genau die 21-Jährige ihren letzten Tag beim Militär antreten wird, ist noch unbekannt. Gleiches gilt auch für die Zukunft, die Ingrid Alexandra danach erwartet.

Viele norwegische Medien erwarten von der Prinzessin, ab dem Herbst dieses Jahres ein Studium zu beginnen, vorzugsweise im Ausland. Das Online-Portal "Nettavisen" hat mit der Adelsexpertin Tove Taalesen gesprochen, die einen Auslandsaufenthalt der 21-jährigen Royal für sehr wahrscheinlich hält. Ingrid Alexandra könnte in die Fußstapfen ihres Vaters Haakon treten, der an der Berkely University in Kalifornien ausgebildet wurde, oder ihrem Großvater König Harald, 88, nacheifern, der in Oxford studierte. 

Der einzige Haken: Ein Studium würde erst ab Herbst beginnen, "sodass sie ein wenig in der Schwebe ist", so Taalesen. "Die Zeit ist vielleicht zu kurz, um eine neue Stelle anzutreten, aber die königliche Familie wird wahrscheinliche eine Arbeit für sie finden, wenn sie es möchte", mutmaßt die Expertin weiter. Sie könne sich aber auch vorstellen, dass Ingrid Alexandra auf Reisen gehen und die Welt entdecken möchte.

Ingrid Alexandra könnte für Königsfamilie "ein Ass im Ärmel" sein

Viele Norweger:innen wünschen sich, dass die 21-Jährige präsenter wird. Taalesen geht sogar noch weiter und bezeichnet Ingrid Alexandra als die "Superpower" der norwegischen Königsfamilie. "Sie hat etwas Magisches an sich, weil sie so jung, schön und intelligent ist", schwärmt die Expertin, "sie ist ein Ass im Ärmel, das für verschiedene Repräsentationsaufgaben herangezogen werden kann. Ich bin mir sicher, dass wir noch viel von ihr sehen werden, wenn sie ihren Dienst bei den norwegischen Streitkräften beendet hat."

Norwegen-Royals "brauchen jede Hilfe, die sie bekommen können"

Und wenn Harald, Haakon und Co derzeit eines gebrauchen können, dann ist es Unterstützung! Nachdem dem Monarchen ein Herzschrittmacher eingesetzt wurde, kündigte man an, sein Programm dauerhaft zu reduzieren. Die Lungenfibrose, unter der Prinzessin Mette-Marit leidet, setzt ihr in den letzten Monaten mehr und mehr zu; auch bei ihr betonte der Palast, dass spontane Absagen und Änderungen ihrer Termine möglich seien.

"Wir wissen, dass es in der königlichen Familie nur wenige berufstätige Royals gibt", merkt Taalesen an, "sie brauchen jede Hilfe, die sie bekommen können." Es sei nicht einfach, die Kronprinzessin zu ersetzen, findet die Expertin und schließt hoffnungsvoll: "Ich halte es daher für sehr wahrscheinlich, dass wir Ingrid Alexandra in Zukunft öfter sehen werden."

Verwendete Quellen: nettavisen.no, nrk.no