Reboot eines absoluten 80er-Kults steht jetzt auf der Kippe, obwohl Actionstar Tom Cruise mitspielen soll

Tom Cruise soll in Joseph Kosinskis „Miami Vice“-Reboot den Fiesling mimen. Doch es heißt, das Projekt sei in Gefahr wegen der Gagenforderung eines frischgebackenen Oscar-Gewinners.

Mär 22, 2026 - 20:18
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Reboot eines absoluten 80er-Kults steht jetzt auf der Kippe, obwohl Actionstar Tom Cruise mitspielen soll
(Bildquelle: IMAGO / Allstar / Mary Evans / AF Archive / NBC)

Tom Cruise soll in Joseph Kosinskis „Miami Vice“-Reboot den Fiesling mimen. Doch es heißt, das Projekt sei in Gefahr wegen der Gagenforderung eines frischgebackenen Oscar-Gewinners.

Es gibt eine gute und eine schlechte Neuigkeit zum geplanten Reboot des stilprägenden Achtziger-Kults „Miami Vice“. Die schicke Komplettbox mit 30 DVDs erhaltet ihr übrigens über Amazon zum Top-Preis. Fangen wir am besten mit der guten an: Wie der für gewöhnlich gut informierte Brancheninsider Daniel Richtman von seinen Quellen erfahren haben will, soll Hollywood-Superstar Tom Cruise im Gespräch sein für die Rolle des großen Fieslings in dem Actionprojekt.

Da Cruise und Kosinski schon beim Sci-Fi-Spektakel „Oblivion“ und bei der Legacy-Fortsetzung „Top Gun: Maverick“ kooperiert haben, stehen die Chancen nicht schlecht, dass der 63-Jährige tatsächlich bei „Miami Vice“ mitmischt. Die späte „Top Gun“-Fortsetzung ist immerhin sein bis dato erfolgreichster Film mit über 1,4 Milliarden US-Dollar an weltweitem Einspiel.

Dazu ist Cruise – auch wenn er es bevorzugt, den Helden zu spielen – absolut brillant als Fiesling. Das hat er vor allem mit seiner urkomischen Nebenrolle in „Tropic Thunder“ genauso bewiesen wie als Auftragskiller in „Miami Vice“-Produzent Michael Manns „Collateral“. Es wäre also Zeit für ihn, nach seiner langjährigen „Mission: Impossible“-Phase wieder den Antagonisten zu mimen. Weitere Infos zum „Miami Vice“-Reboot haben wir hier für euch:

» Video ansehen: "Miami Vice" bekommt ein Kino-Remake!

Oscar-Gewinner Michael B. Jordan verlangt eine offenbar zu hohe Gage

Nun zur weniger guten Nachricht: Angeblich soll nämlich das gesamte Projekt aktuell auf der Kippe stehen. Wie Brancheninsider Jeff Sneider berichtet, verlangt der frischgebackene Oscar-Gewinner Michael B. Jordan („Blood & Sinners“) angeblich 18 Millionen US-Dollar für seine Teilnahme als Ricardo Tubbs im „Miami Vice“-Reboot.

Demnach soll ihm sein Agent James Farrell von WME dazu geraten haben, mit dem Verhandlungsabschluss bis nach den Oscars zu warten. Worauf sie gewettet haben, ist klar: Mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller hat Jordan nun eine wesentlich stärkere Verhandlungsgrundlage. Sollte er die bekommen, wäre seine Gage also doppelt so hoch wie die seines Co-Stars Austin Butler.

Sinners
Michael B. Jordan (links) erhielt für seine Doppelrolle in „Blood & Sinners“ den Oscar als bester Hauptdarsteller (Bildquelle: IMAGO / Landmark Media / Warner Bros.)

Seine bislang höchste Gage erhielt er für den Actionthriller „Tom Clancy’s Gnadenlos“. Da verdiente er 15 Millionen US-Dollar. Für „Blood & Sinners“ erhielt er dagegen „nur“ vier Millionen US-Dollar. Mit Cruise, Jordan und Butler wäre das Reboot bereits durch die Besetzung enorm teuer. Ob es das den Verantwortlichen wert ist?

Im schlimmsten Fall würde Jordan das Projekt verlassen beziehungsweise er würde ersetzt werden durch einen anderen Darsteller. Andererseits ist er jetzt natürlich ein gefragter Star. Den Aufpreis sollte er wert sein.