Einen der beliebtesten DDR-Filme gibt es jetzt kostenlos im Stream
Ein Sommer, der alles verändert: Diese DDR-Liebesgeschichte galt als überraschend offen und ist heute ein echter Klassiker.

Ein Sommer, der alles verändert: Diese DDR-Liebesgeschichte galt als überraschend offen und ist heute ein echter Klassiker.
Mit „Beschreibung eines Sommers“ steht aktuell ein echter DEFA-Klassiker kostenlos auf YouTube zur Verfügung. Der Film von Ralf Kirsten basiert auf dem gleichnamigen Roman von Karl-Heinz Jakobs und wurde nach seiner Veröffentlichung zu einem großen Erfolg in der DDR.
Millionen Zuschauer*innen strömten damals ins Kino, und auch heute gilt das Werk als eine der bemerkenswertesten Liebesgeschichten aus dieser Zeit. Besonders spannend: Trotz politischer Bedenken wurde der Film unverändert veröffentlicht und entwickelte sich gerade wegen seiner Offenheit zu einem Publikumsliebling.
Auch dieses Kinojahr erwarten euch wieder einige spannende Filme. Worauf genau ihr euch freuen könnt, erfahrt ihr in unserem Video.
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Darum geht es in „Beschreibung eines Sommers“
Im Mittelpunkt steht der unangepasste Ingenieur Tom (Manfred Krug), der auf einer Großbaustelle auf eine Gruppe junger, idealistischer Arbeiter trifft. Anfangs begegnet er ihnen mit Spott und Distanz, doch vor allem die engagierte FDJ-Sekretärin Grit (Christel Bodenstein) bringt seine Haltung ins Wanken.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine komplizierte Beziehung, die nicht nur von persönlichen Gefühlen, sondern auch von gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist. Während Tom mit seiner rebellischen Art aneckt, gerät Grit zunehmend in Konflikt mit Partei und Umfeld.
Wer sollte sich „Beschreibung eines Sommers“ anschauen?
„Beschreibung eines Sommers“ ist vor allem für Zuschauer*innen interessant, die sich für ungewöhnliche Liebesgeschichten und DDR-Filmkunst interessieren. Der Film überzeugt durch seine poetische Atmosphäre und die authentische Darstellung von Figuren, die zwischen Individualität und gesellschaftlichem Druck stehen.
Gerade für seine Zeit war das Werk erstaunlich offen und kritisch, ohne dabei plakativ zu wirken. Wer einen sensiblen, nachdenklichen Film sucht, der auch heute noch relevant wirkt, sollte diese DEFA-Perle unbedingt nachholen.

