Überraschende Marvel-Änderung: Darum raubt „Captain America 4“ dem Red Hulk eine große Stärke

„Captain America: Brave New World“ ändert nicht nur den Ursprung des Red Hulk, sondern auch seinen größten Vorteil gegenüber dem Original-Hulk. Doch warum?

Feb 25, 2025 - 16:02
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Überraschende Marvel-Änderung: Darum raubt „Captain America 4“ dem Red Hulk eine große Stärke

„Captain America: Brave New World“ ändert nicht nur den Ursprung des Red Hulk, sondern auch seinen größten Vorteil gegenüber dem Original-Hulk. Doch warum?

Fans dürfen sich derzeit wieder in das Marvel Cinematic Universe (MCU) stürzen. Der erhoffte Hit ist „Captain America: Brave New World“ aber nicht, dafür brach das Werk am zweiten Wochenende zu stark ein. Trotzdem dürfte der Film noch einige Fans anlocken, woran sicherlich auch Harrison Ford seinen Anteil hat.

Die Hollywood-Legende mischt hier schließlich erstmals im MCU mit, wo er nun Thaddeus Ross spielt, da dessen einstiger Darsteller William Hurt 2022 verstarb. Ross hat es inzwischen zum US-Präsidenten geschafft, der jedoch ein düsteres Geheimnis verbirgt: Er kann sich schließlich in den Red Hulk verwandeln.

Damit brauchte das MCU nach Ross‘ Debüt 17 Jahre, um der Comic-Vorlage seines Charakters zu folgen. Dort feierte der Red Hulk kurioserweise 2008 seinen Einstand, also im selben Jahr, als „Der unglaubliche Hulk“ erschien. Um ihn in das Kino-Universum zu holen, bedurfte es natürlich einiger Änderungen hinsichtlich der Entstehungsgeschichte des Red Hulk, weswegen leider aber auch die Erklärung dafür fehlt, warum er rot und nicht grün ist.

Doch nicht nur das änderte das MCU im Vergleich zur Vorlage: „Captain America: Brave New World“ raubte dem Red Hulk auch eine seiner größten Stärken. Denn im Gegensatz zum Original-Hulk alias Bruce Banner, konnte Ross in den Comics direkt nach seiner ersten Verwandlung seine Sprachfähigkeit und seine Reflexionsgabe behalten. Er war also nicht einfach nur ein anderer rasender Wüterich.

Welcher Marvel-Film ist jetzt eigentlich der beste? Für kino.de-Redakteurin Teresa ist der Fall klar:

„Captain America: Brave New World“-Regisseur liefert Grund für veränderten Red Hulk

Warum es zu dieser Änderung kam, erklärte „Brave New World“-Regisseur Julius Onah im Gespräch mit Collider, nachdem er anmerkte, dass die Verantwortlichen oft darüber sprachen, ob der Red Hulk nun reden sollte oder nicht:

„Die Verwandlung, mit der Ross in diesem Film zu kämpfen hat, und der emotionale Konflikt, den er durchlebt, bestehen darin, sich von dem zu lösen, wofür er bisher bekannt war – als Thunderbolt Ross. In dem Moment, in dem man ihm als Hulk Sprache gibt, können Menschen miteinander sprechen und er entwickelt sich vom reinen Instinkt zu einem rationaleren Wesen. Genauso hat es sich auch für Harrison [Ford] angefühlt.“

Die Erklärung ergibt angesichts der Ereignisse von „Captain America: Brave New World“ und der Charakterzeichnung Sinn. Schade ist es aber dennoch, einen rationaleren und damit durchaus gefährlicheren Red Hulk verpasst zu haben. Ob das MCU dies in Zukunft nachholen wird, bleibt offen.