„Wir sind nicht wie die Marvel-Filme“: „Avatar 3“-Star ist jetzt überzeugt, dass es für die Sci-Fi-Reihe weitergeht
Im Interview sprach Sam Worthington über die „Avatar“-Filmreihe und zeigte sich überzeugt davon, dass die Zukunft gesichert sei.

Im Interview sprach Sam Worthington über die „Avatar“-Filmreihe und zeigte sich überzeugt davon, dass die Zukunft gesichert sei.
Die Zukunft der 6,7 Milliarden US-Dollar schweren Sci-Fi-Reihe „Avatar“ scheint zumindest vorerst mehr oder weniger gesichert zu sein. Kürzlich hat Produzentin Rae Sanchini versichert, dass ihr Team aktuell dabei sei, einen Zeitplan für die Dreharbeiten von „Avatar 4“ und „Avatar 5“ zu erstellen. Die Arbeiten seien „auf Hochtouren“, so die Filmemacherin. Es sei allerdings noch nicht in Stein gemeißelt, dass die beiden Filme tatsächlich am 19. Dezember 2029 und 17. Dezember 2031 in die Kinos kommen würden.
Auch über das Budget werde noch beraten. Fakt ist: Zu den bislang 6,7 Milliarden US-Dollar, die weltweit eingenommen wurden, steuerte „Avatar: Fire and Ash“ „nur“ knapp 1,5 Milliarden US-Dollar hinzu. Ob die nächsten beiden Filme also ebenfalls über 400 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt bekommen werden, ist nicht sicher.
Für Sam Worthington, der als Jake Sully zur Hauptbesetzung gehört, ist das jedoch kein Grund, sich Sorgen zu machen. Im Gegenteil, im Gespräch mit The Independent zeigte er sich zuversichtlich, was die weitere Zukunft betrifft:
Zitat:
„Wir sind nicht wie die Marvel-Filme, […], die Produktion fühlt sich wie bei einem Independent-Film an. Wir stehen nicht unter Druck von außen und haben keinerlei Erwartungen vonseiten der Presse, des Studios oder der Öffentlichkeit. Das hat keinerlei Einfluss auf unsere Arbeit. Und genau deshalb können wir mehr Risiken eingehen.“
Interessant, dass der 49-Jährige davon spricht, dass Disney keinerlei Druck auf die Produktion ausübt. Das mag bei den ersten beiden Teilen der Fall gewesen sein, die mit Einnahmen von 2,92 Milliarden US-Dollar und 2,32 Milliarden US-Dollar genügend Argumente für Cameron und sein Team geliefert haben. Das dürfte sich spätestens jetzt mit „Avatar: Fire and Ash“ geändert haben. Übrigens war Worthington gar nicht die erste Wahl für Jake Sully, sondern ein ganz anderer Hollywoodstar:
» Video ansehen: Avatar: Matt Damon lehnte die Hauptrolle ab
„Avatar“-Reihe: Sam Worthington kann sein Glück bis heute kaum fassen
Aber nicht nur Matt Damon wurde die Rolle des Jake Sully inklusive 10 % der Einnahmen angeboten, das Studio versuchte danach noch, Channing Tatum und Chris Evans davon zu überzeugen, an Bord der gigantischen Sci-Fi-Produktion zu kommen. Doch sie alle lehnten das Angebot ab.
Worthington, zu dem Zeitpunkt 29 Jahre alt und beinahe ausschließlich in der australischen Filmindustrie tätig, erhielt die Rolle erst, nachdem auch Jake Gyllenhaal, Chris Pratt und Chris Pine abgelehnt hatten. Ein Glücksfall, den er bis heute kaum fassen kann:
Zitat:
„Wenn man mir gesagt hätte, dass ich im größten Film aller Zeiten mitspielen würde, ich hätte nur gelacht. Das ergibt doch keinen Sinn. Ich will es nicht herunterspielen, denn es bedeutet mir sehr viel und hat mir mein Leben ermöglicht. Aber zur gleichen Zeit: Was jetzt? Soll ich in einem roten Chinchilla-Mantel herumstolzieren und in einer Limousine fahren?“
Das nicht, aber hoffentlich erneut als Jake Sully in „Avatar 4“ und „Avatar 5“ mitspielen – wenn Disney grünes Licht für die Produktion beider noch ausstehender Teile für James Camerons Sci-Fi-Saga gibt.

