Hollywood-Stars aus neuem Sci-Fi-Spektakel verraten: Hier fühlt sich ihr Leben wie ein reales Zeitreise-Abenteuer an
Das Leben kann manchmal ganz schön schlauchen – selbst bei großen Hollywood-Stars. Dies verrieten uns zumindest die Stars aus dem neuen Sci-Fi-Film „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“.
Das Leben kann manchmal ganz schön schlauchen – selbst bei großen Hollywood-Stars. Dies verrieten uns zumindest die Stars aus dem neuen Sci-Fi-Film „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“.
Wenn ein Film schon den Titel „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ trägt, liegt die Frage nahe, in welchen Momenten des eigenen Lebens man sich genau diesen Satz selbst zurufen möchte. Beim Gespräch mit Sam Rockwell, Michael Peña, Asim Chaudhry und Haley Lu Richardson zeigte sich schnell, dass hinter dem humorvollen Sci-Fi-Titel auch sehr persönliche Erfahrungen stecken.
Zwischen Witzen, ehrlichen Geständnissen und kleinen Improvisationen entwickelte sich ein Gespräch, das genauso chaotisch und unterhaltsam wirkte wie der Filmtitel selbst.
Auf die Frage, wann sie zuletzt gedacht hätten „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“, musste Sam Rockwell nicht lange überlegen. Für ihn ist diese Situation eigentlich Teil seines Berufsalltags:
Zitat:
„Nun, jedes Mal, wenn wir vor der Kamera oder auf der Bühne stehen.“
Schauspielerei bedeute schließlich immer auch, sich dem Urteil eines Publikums auszusetzen. Michael Peña griff diesen Gedanken auf und wurde etwas persönlicher:
Zitat:
„Ich habe mit Angstzuständen zu kämpfen.“
Kaum ausgesprochen meldete sich Rockwell sofort und erklärte, dass dies ebenfalls bei ihm der Fall sei. Peña reagierte überrascht mit einem einfachen „Wirklich?“, worauf Rockwell trocken antwortete:
Zitat:
„Jeder Schauspieler ist neurotisch. Und wenn sie es abstreiten, reden sie Unsinn.“
Doch lange blieb das Gespräch nicht ernst. Asim Chaudhry nutzte die Vorlage für einen typischen humorvollen Einwurf:
„Meinst du nicht erotisch?“ Rockwell spielte mit und bejagte seine Frage. Peña setzte noch einen drauf und stelle klar, dass alle Schauspieler*innen erotisch sind. Chaudhry erklärte schließlich lachend: „Ich bin nicht neurotisch, ich bin erotisch, Baby“. Der Moment zeigte sehr deutlich, wie schnell sich in dieser Runde Offenheit und Humor abwechseln.
Haley Lu Richardson über Routinen
Während Rockwell, Peña und Chaudhry eher über Lampenfieber und Schauspieler-Nervosität sprachen, lenkte Haley Lu Richardson das Gespräch in eine ganz andere Richtung. Auf die Frage, was sich für sie im echten Leben wie eine Zeitschleife anfühle, antwortete sie zunächst spontan:
„Männer! Sorry! Dating.“ Dann erklärte sie ausführlicher, dass Wiederholungen im Alltag für sie nicht automatisch etwas Negatives seien:
Zitat:
„Ich liebe gesunde Zeitschleifen-Routinen. Wenn sie sich nicht wirklich wie eine Zeitschleife anfühlen, sondern es eine gesunde Routine ist. Zum Beispiel jeden Morgen liegt die Katze auf meiner Brust und ich streichele sie und dann mache ich mir mein Frühstück. Das schafft eine Ordnung.“
Schwieriger seien dagegen Dinge, die sich nicht freiwillig anfühlen:
Zitat:
„Aber dann habe ich Dinge, die sich nicht beabsichtigt anfühlen, Dinge, die mir aufgezwungen werden, wie Schlafprobleme. Immer wieder dieselben Gedanken, denselben Kampf einzuschlafen. Angststörungen, Schlaflosigkeit, Dating.“
Gefangen in einer realen Zeitschleife
Zum Abschluss erinnerte sich Sam Rockwell noch an eine besonders ungewöhnliche Dreherfahrung aus seiner Karriere. Gemeint war der Film „Betty Anne Waters“, in dem er gemeinsam mit Hilary Swank spielte. Mehrere emotional wichtige Szenen wurden in einem Gefängnis-Set gedreht. Doch nach einem langen Drehtag stellte sich heraus, dass das Filmmaterial unbrauchbar war:
Zitat:
„Ich habe einen Hilary-Swank-Film gemacht. Er hieß ,Betty Anne Waters‘. Und wir haben all diese Szenen in diesem Gefängnis gedreht, das nicht funktioniert hat, und sie haben es versehentlich Röntgenstrahlung ausgesetzt. Das Material war zerstört, der ganze Drehtag.“
Besonders bitter: Es handelte sich um vier intensive Gefängnisszenen: „Hilary und ich waren so: Danach haben wir uns ein High Five gegeben und gesagt: ;Ja! Das war es.‘ Es waren diese emotionalen Szenen, weißt du? Es waren mit die schwierigsten Szenen im Film. Und sie wurden alle gelöscht.“
Drei Tage später mussten die Darsteller*innen wieder zurück ins Gefängnis-Set und haben die Szenen wiederholt. Michael Peña wollte wissen, ob die neuen Takes wenigstens besser geworden seien. Rockwell antwortete ehrlich: „Einige davon waren besser, andere nicht so gut.“ Peña fasste trocken zusammen: „Also hat es sich ausgeglichen?“ Rockwell bestätigte schlichtweg mit einem Ja.
Wenn ihr euch ansehen möchtet, wie die Stars gemeinsam ein irrwitziges Zeitreise-Abenteuer durchleben, dann könnt ihr euch Gore Verbinskis neusten Spielfilm „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ ab sofort im Kino auf der großen Leinwand anschauen.


