„The Immortal Man“ ohne Arthur: Deshalb fehlt die „Peaky Blinders“-Hauptfigur im Film
Der Netflix-Film „The Immortal Man“ wird die Geschichte von Tommy Shelby und seinen „Peaky Blinders“ endgültig abschließen. Eine wichtige Figur wird allerdings fehlen.

Der Netflix-Film „The Immortal Man“ wird die Geschichte von Tommy Shelby und seinen „Peaky Blinders“ endgültig abschließen. Eine wichtige Figur wird allerdings fehlen.
Über sechs Staffelns haben uns die „Peaky Blinders“ mitgenommen in die kriminelle Unterwelt Großbritanniens. Wer sich ihrem Schmuggel oder Wettgeschäften entgegen stellte, musste meist auf die harte Tour lernen, dass man sich mit den Shelbys besser nicht anlegt. Zuletzt strebte Tommy (Cillian Murphy) zudem eine politische Karriere an. Die vermeintliche Tuberkuloseerkrankung lenkte ihn allerdings auf einen anderen Pfad, der den Gangsterboss beinahe das Leben kostete.
Mit einem Zeitsprung wird nun „The Immortal Man“ an diese Stelle und Stimmung anknüpfen. Im Zuge dessen wird nicht nur Tommy auf die Straßen Birminghams zurückkehren, sondern auch weitere Mitglieder der Shelbys. Sein älterer Bruder Arthur (Paul Anderson) wird allerdings ausgespart. Gegenüber den Kolleg*innen von LADbible hat sich der Schauspieler nun selbst zu Wort gemeldet.
Was euch ab 20. März auf Netflix erwartet, verrät euch der folgende Trailer:
» Video ansehen: Peaky Blinders – The Immortal Man - Trailer Deutsch
Nach sechs Staffeln nicht im Film: Das sagt Paul Anderson zu seinem Abgang
Gegenüber LADbible hat Anderson vom „Peaky Blinders“-Film geschwärmt. Trotz des traurigen Schicksal sei er zufrieden mit Arthurs Ende. Obwohl er also nicht physisch anwesend ist, wird die Abwesenheit von Tommys älterem Bruder dennoch in die Handlung eingearbeitet. Für Fans sicherlich ein kleiner Trost.
Auf sein Fehlen im Film angesprochen, gab Anderson folgendes zu Protokoll:
Zitat:
„Nun, was soll man machen? Es ist eben so. Ich dachte mir, ich lasse sie einfach machen.“
Ergänzend fügt er hinzu:
Zitat:
„Alle dachten, nun ja, jeder wusste, dass Arthur sterben würde. Ich war ziemlich überrascht, ich [Arthur] war manchmal ziemlich gemein, ich war nicht besonders nett zu den Leuten [in der Serie]. Aber die Leute liebten mich.“
Einem Seriencharakter kann man Fehlverhalten und Eskapaden sicherlich eher verzeihen, als im echten Leben. Nach diesem zweiten Kommentar möchte man beinahe meinen, dass das reale Verhalten des Darstellers allerdings auch eine nicht unbedeutende Schnittmenge zu seinem „Peaky Blinders“-Charakter aufweisen könnte. Das überlassen wir an dieser Stelle aber eurer Interpretation.
Zu den konkreten Gründen für sein Fernbleiben hat sich Anderson nicht geäußert. Es gab jedoch schon zum Abschluss der Serie immer wieder Berichte, dass der private Drogenmissbrauch des Schauspielers zu Schwierigkeiten während der Produktion führte. So ist auch für die britische Sun klar, dass sein Substanzmissbrauch, für den er mittlerweile auch verurteilt wurde, der Grund dafür ist, dass er kein Teil von „The Immortal Man“ ist. Immerhin scheint es Anderson, nachdem 2024 mit dem Öffentlichwerden seiner Ausschweifungen wohl auch ein Höhepunkt seiner Abhängigkeit erreicht worden war, mittlerweile wieder besser zu gehen.
Auch ohne Arthur wird „The Immortal Man“ sicherlich ein überzeugendes Filmvergnügen für Fans der Serie – das legen zumindest die ersten Reaktionen nahe, die den Film bisher überschwänglich feiern. Habt ihr derzeit nicht die Gelegenheit, das „Peaky Blinders“-Finale in einem der ausgewählten Kinos zu erleben, könnt ihr den Film ab 20. März 2026 auf Netflix streamen.

