„Star Wars“ vor größtem Umbruch seit 13 Jahren: Sci-Fi-Reihe wagt wichtigen Wechsel
Das „Star Wars“-Franchise hat in den vergangenen Jahren wiederholt für Fan-Frust gesorgt. Nun stehen wir vor dem Beginn einer neuen Ära, denn eine wichtige Änderung wurde angekündigt.
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Das „Star Wars“-Franchise hat in den vergangenen Jahren wiederholt für Fan-Frust gesorgt. Nun stehen wir vor dem Beginn einer neuen Ära, denn eine wichtige Änderung wurde angekündigt.
In den letzten Jahren spalteten eine Reihe von „Star Wars“-Projekten die Fans: Während „The Mandalorian“ und „Andor“ gefeiert wurden, ernteten Werke wie „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ und „Das Buch von Boba Fett“ harte Kritik. Insbesondere „The Acolyte“ sorgte für zahlreiche Aufschreie und Fans wünschten sich mehr denn je eine andere Richtung für ihr geliebtes Franchise.
Dies könnte nun bald der Fall sein, denn die „Star Wars“-Reihe steht vor ihrem größten Umbruch seit 2012, als George Lucas seine Schöpfung an Disney verkaufte. In den vergangenen Tagen machte das Gerücht die Runde, dass Kathleen Kennedy, Präsidentin des „Star Wars“-Studios Lucasfilm, Ende 2025 zurücktreten wird. Losgetreten wurde die Meldung von der Branchenpublikation Puck, renommierte Magazine griffen es auf, wodurch dem Gerücht Gewicht verliehen wurde.
Jetzt äußerte sich Kennedy persönlich im Interview mit Deadline zu den Berichten – mit einer zwiegespaltenen Botschaft. Zunächst stellte sie klar, dass sie nicht in den Ruhestand gehen werde: „Ich werde dabei sterben, Filme zu machen“, verkündete sie. Dennoch plane man intern aktuell ihre Nachfolge, wie die 71-jährige Produzentin verriet.
Als Nächstes erreicht uns aus der Welt von „Star Wars“ „Andor“ Staffel 2, zu der nun ein neuer Trailer veröffentlicht wurde:
Führungswechsel bei Lucasfilm wird demnächst verkündet
In den kommenden „Monaten oder einem Jahr“ werde es eine entsprechende Ankündigung geben, enthüllte Kathleen Kennedy. Wer sie als wichtigste Person bei Lucasfilm beerben werde, wollte sie natürlich jetzt noch nicht preisgeben. Sie merkte aber an, dass man eine Reihe wunderbarer Leute im Unternehmen habe, was die Vermutung zulässt, dass die Nachfolge intern geregelt wird.
Sie betonte allerdings zugleich, weiter an „Star Wars“-Filmen als Produzentin zu arbeiten, wobei sie „The Mandalorian & Grogu“ erwähnte sowie das noch titellose Projekt von „Deadpool & Wolverine“-Regisseur Shawn Levy. Außerdem kündigte sie an, dass die geplante Trilogie des langjährigen X-Men-Produzenten Simon Kinberg „die neue Saga, die uns in die Zukunft“ ist.
Kennedy wurde 2012 Präsidentin von Lucasfilm, nachdem die Walt Disney Company die „Star Wars“-Produktionsfirma erworben hatte. Kennedy war für die Entwicklung, Produktion und Veröffentlichung zahlreicher Projekte verantwortlich, darunter die „Star Wars“-Sequel-Trilogie (2015–2019) sowie die Spin-off-Filme „Rogue One“ (2016) und „Solo“ (2018). Zudem produzierte sie mehrere „Star Wars“-Serien für Disney+, darunter „The Mandalorian“, „Das Buch von Boba Fett“, „Obi-Wan Kenobi“, „Andor“, „Ahsoka“ und „The Acolyte“.
Das fordern Fans für die Zukunft von „Star Wars“
Mit Kennedys Wechsel von der Führungs- in wohl eine reine Produzentinnenrolle stellt sich die Frage, welche Richtung Lucasfilm unter der neuen Führung einschlagen könnte. Ob ein neuer Präsident oder eine neue Präsidentin die „Star Wars“-Marke revitalisieren kann oder ob weitere Turbulenzen bevorstehen, bleibt abzuwarten.
Besonders groß ist die Forderung von Fans nach neuen, originellen Geschichten, die über die vertraute Skywalker-Saga hinausgehen. Die Einführung der Ära der Hohen Republik, die rund 200 Jahre vor den bekannten Ereignissen spielt, wird von Fans insbesondere gewünscht, da sie frische Charaktere und spannende Handlungsstränge bietet (via Reddit). Auch James Mangolds geplanter „Star Wars“-Film, der etwa 25.000 Jahre vor der Skywalker-Saga angesiedelt sein soll, könnte diesen Wunsch erfüllen. Ein weiteres Beispiel für diesen kreativen Ansatz ist die jüngste Serie „Star Wars: Skeleton Crew“, die kaum Bezug zur Skywalker-Saga hatte und mit ihrem frischen Konzept bei vielen Fans auf große Begeisterung stieß.